Sollen wir uns kommunalpolitisch engagieren?

Die Satzung der Radlstrampler schreibt keine politische Neutralität vor. Dennoch haben wir uns seit unserem Bestehen neutral verhalten und freuen uns, wenn Vertreter der Stadt oder des Landkreises uns bei den Maifeiern oder einem Jubiläum ihre Aufwartung machen – egal welcher Partei sie angehören.

Wir sind ein mitgliederstarker Verein in Sulzbach. Sollten wir da nicht die Interessen der Sulzbacher Bürger vertreten? Zum Beispiel bei der Anbindung unseres Ortsteils durch den öffentlichen Personennahverkehr, das Radwegenetz, die Diskussion über eine neue Verkehrsführung am Hauptplatz?

So werden wir aktuell gebeten, die Interessengemeinschaft für die Mobilitätswende in Pfaffenhofen zu unterstützen. Sollen die Sulzbacher Radlstrampler, wie der Bund Naturschutz, der Energie- und Sparverein, der ADFC und der DGB, als Unterstützer genannt werden?

Wenn wir unsere Mitglieder darüber informieren, an der Hautplatzumfrage teilzunehmen, dann ist dies die individuelle Entscheidung jedes einzelnen Mitglieds und legt unseren Verein nicht fest. Aber kann der Vorstand darüber entscheiden, ob die Radlstrampler offiziell als Unterstützer der Interessengemeinschaft genannt werden? Und wie soll er den Konsens mit seinen Mitgliedern sicherstellen?

Eure Meinung ist uns wichtig! Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

4 thoughts on “Sollen wir uns kommunalpolitisch engagieren?

  1. Liebe Radlstrampler, lieber Paul,
    dem Kommentar von Werner Bergenthum kann ich mich nur vool und ganz anschließen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Burger

  2. Liebe Radelstrampler,

    erstmal alle guten Wünsche zum neuen Jahr und weiterhin viel
    Spaß an Euren Aktivitäten, die ich mit Interesse aus dem Rheinland verfolge.
    Wenn ich als Gründungsmitglied einen Rat geben darf, sehe ich es so
    wie der Vorredner, Herr Bergenthum.
    Wir haben so manche Flause im Kopf gehabt, als wir den SRS gegründet haben,
    aber keine Politik. Bildung und Bündelung von Meinungen ja und dann
    an die Vertreter der Stadt herantragen. Der Rest sollte den Parteien vorbehalten
    sein. Da kann man ja ggf. Mitglied werden.

    Viele herzliche Grüße

    Hubert Schick

  3. Liebe Radlstrampler, lieber Paul,

    persönlich kann ich davon nur abraten, dass der Verein als solcher eine Meinung abgibt. Es kann sehr schnell passieren, dass eine Diskussion ins parteipolitische Fahrwasser gerät und dann besteht die Gefahr, dass die Dazugehörigkeit zum Verein mit einer Partei gleichgesetzt wird. Für mich persönlich wäre das wahrscheinlich ein Grund, aus dem Verein auszutreten.
    Unterstützen würde ich hingegen, wenn der Verein darauf aufmerksam macht, dass z.B. zur Zeit eine Umfrage zum öffentlichen Nahverkehr durchgeführt wird und dass jedes Mitglied vielleicht ein Interesse daran hat, sich zu beteiligen.
    Mit sonntäglichen Grüßen
    Werner Bergenthum

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